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  • AutorenbildAmanda Kretzschmar

Bericht vom Weihnachtsmarkt

Aktualisiert: 25. Dez. 2022

Ich bin überwältigt. Schier unfassbar, was ich in den letzten 2 Tagen erleben durfte. Ich weiß überhaupt nicht, wo ich anfangen soll und meine Gedanken, die ich hier niederschreibe sind noch überhaupt nicht sortiert, aber ich muss euch einfach daran teilhaben lassen.


Am Freitag durften wir ab 15 Uhr unseren Stand aufbauen. Jeder einzelne Mensch, dem wir dort begegnet sind, egal ob andere Aussteller oder die Verantwortlichen vom "hello creator e.V.", alle waren so nett und hilfsbereit. Man hatte direkt das Gefühl einer Gemeinschaft, obwohl man sich überhaupt nicht kannte. Wir waren von Anfang an willkommen und ein Teil der Gemeinschaft, was mir meine Aufregung sehr viel leichter gemacht hat. Und so zog es sich eigentlich das ganze Wochenende durch, die positive Energie und das Gemeinschaftsgefühl war wirklich immens und hat sehr zum allgemeinen Wohlgefühl beigetragen.


Samstag Früh war ich dann richtig aufgeregt und habe auf dem Weg zur Aula Carolina eigentlich nur funktioniert. Wieder mal, wie so oft in solchen Lebenslagen, waren mein Mann Jörg und mein bester Freund Leon unverzichtbare Stützen für mein Nervenkostüm. Leon hat mich das gesamte Wochenende an meinem Stand unterstützt und für gute Laune gesorgt. Er macht alles so einfach. Ich bin immer wieder beeindruckt von seiner Sicht auf die Welt und die Dinge, von seinem Umgang mit anderen Menschen und von seiner absolut fehlenden Scheu davor, sich eventuell zu blamieren. Ich habe dieses Wochenende nicht nur von der Situation und den anderen Ausstellern gelernt, sondern auch von ihm.


Es gab eigentlich kaum Menschen, die nicht mindestens nickend oder lächelnd an unserem Stand vorbeigelaufen sind. Jedes Gucken, jedes Stehenbleiben und jeder nette Kommentar hat mich so glücklich gemacht und ich hatte zum ersten Mal seit langem das Gefühl, genau da gewesen zu sein, wo ich sein sollte und wo ich hingehöre. Am Anfang war es etwas viel für mich und ich merkte, wie ich intuitiv, wenn viele Menschen gleichzeitig an den Stand kamen, einen Schritt nach hinten gemacht habe. Aber das war sehr schnell überwunden und ich habe es immer mehr genossen, mich mit den Leuten zu unterhalten. Wir haben in einem Notizbuch alle Erkenntnisse festgehalten, was wir nächstes Mal anders machen möchten und was wir gelernt haben.


Als dann auch wirklich die ersten Käufe gemacht wurden (nicht zuletzt von einer meiner liebsten Freundinnen und ihren Töchtern, die schon so viele Bilder von mir haben und trotzdem immer wieder für eine Überraschung gut sind - vielen vielen Dank) war ich endgültig angekommen und schwamm die restliche Zeit des Wochenendes wie ein Fisch im Wasser. Immer wenn einer von uns einen energetischen Durchhänger hatte hat der andere ihn wieder hochgeholt und so hatten wir in erster Linie unfassbar viel Spaß an diesem Wochenende. Auf meinem Instagram und Facebook Account kann man sich davon ein paar Eindrücke holen.


Ich möchte mich auch bei Stephanie bedanken, die sich extra Zeit für mich genommen hat, um vorbeizukommen und ein paar Fotos zu machen. Unzwar nicht nur Fotos, sondern wunderschöne Fotos. Ich bin dir sehr sehr dankbar und ich liebe die Fotos, die du von uns und dem Stand gemacht hast.


Eine Besonderheit hier in Aachen ist es, dass man oft auch Besucher aus den Nachbarländern hat, den Niederlanden und Belgien. Und so wurden auch die Englisch und Französisch Kenntnisse wieder etwas trainiert und Leon konnte sein Niederländisch ausprobieren. Wir hatten sogar Besuch aus England und Irland, mit dem ich mich herrlich lustig unterhalten konnte.


Ich bin jedem Menschen, der ein Lächeln oder ein nettes Wort für meine Arbeit oder auch ein paar Euro für ein Bild bei mir gelassen hat, unendlich dankbar. Ich werde viele nette Gespräche im Herzen behalten, aber eine Begegnung war ganz besonders prägend für mich und ich muss euch einfach davon erzählen.


Am 2. Tag war eine Familie, die kamen zu viert an den Tisch, eine Frau und 3 Teenager Mädchen, die die Bilder schön fanden und begeistert zurückgelaufen sind, um der anderen Familie, mit der sie da waren, davon zu erzählen. Und auf einmal hatte ich 3 Frauen und 5 jugendliche Mädchen vor dem Tisch stehen, die alle begeistert waren und gestaunt haben.. Visitenkarten wurden eingepackt und wir haben auch ein schönes Gespräch geführt und ich hab Unmengen an Komplimenten bekommen. Und auf einmal hört man von der anderen Seite des Raumes ein Jubeln, weil eines der Mädchen, das dazu gehörte, in der Tombola ein Bild von mir gewonnen hat. Wie ihre Augen geleuchtet haben.. und die ganze Familie hat sich mit ihr gefreut. Ich komm darauf immer noch nicht ganz klar. Diese unbändige Freude über etwas, das ICH gemacht habe. Es ist wirklich schwierig für mich, das zu verarbeiten und dieser Moment hat sich so in mein Herz gebrannt, dass ich davon vermutlich noch Monate lang grinsen werde müssen.


Das war definitiv nicht der letzte Markt, an dem ich teilgenommen habe und ich bin gespannt, was in der nächsten Zeit noch so für Anfragen und Aufträge reinkommen werden. Vielen Dank, dass ihr euch diesen Gefühlsausbruch durchgelesen habt und Interesse an meiner Arbeit habt.


Vielen Dank,


eure Amanda








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